Mediterrane Schätze mit AIDAcosma
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Mediterrane Schätze mit AIDAcosma

Unsere Kreuzfahrt mit AIDAcosma führt uns zu einigen der faszinierendsten Ziele des Mittelmeers: von der Ewigen Stadt bei Civitavecchia über das lebendige Marseille und das sonnige Mallorca bis nach Barcelona, Korsika und Sardinien.

60 Min. Lesezeit
Sebastian

Sebastian

Blogger bei kreuzundquer

Unsere Route

Anreise nach Barcelona

Unsere Nacht war extrem kurz, denn bereits um 01:00 Uhr startete unsere Fahrt zum Flughafen Frankfurt. Geparkt haben wir dieses Mal beim Anbieter myparken, der nur wenige Minuten vom Airport entfernt liegt. Für 7 Tage zahlten wir hier 49,99 € – ein Preis, den wir wirklich fair fanden. Der Shuttle-Service war bereits vorab organisiert und brachte uns mit einem Transporter direkt bis ans Terminal.

Unseren Flug hatten wir über AIDA gebucht. Gegen 06:00 Uhr hob unsere Maschine ab und der Flug verlief ruhig und unkompliziert. Bereits um 09:30 Uhr erreichten wir Barcelona und machten uns sofort auf den Weg zum Hafen. Dort ging alles erstaunlich schnell: Wir konnten praktisch ohne Wartezeit einchecken und direkt an Bord gehen.

Da das Wetter uns wohlgesonnen war und die Sonne schon angenehm warm schien, führte unser erster Weg zur Lanai Bar. Ein Cocktail zur Einstimmung auf die Reise musste einfach sein, bevor wir uns ins Getümmel stürzten und das Schiff erkundeten.

Für uns war die AIDAcosma komplett neu – und entsprechend groß war die Neugier. Schon nach den ersten Schritten wurde klar: Eine Woche reicht kaum, um alles in Ruhe zu entdecken. Nach der Seenotrettungsübung schlenderten wir weiter über das Schiff, sahen uns die vielen Bars, Restaurants und neuen Bereiche an und schmiedeten direkt einen kleinen Schlachtplan. Unser Ziel: Jeden Tag ein anderes Bedienrestaurant testen.

Gegen 19:00 Uhr hieß es dann endlich: Leinen los! Allerdings wurde es recht schnell kühl, weshalb wir uns nach draußen verabschiedeten und erst einmal etwas essen gingen. Im Anschluss schauten wir uns noch die Prime Time im Theatrium an, bevor wir endgültig kapitulierten. Die kurze Nacht forderte ihren Tribut, und wir wollten unbedingt fit für unseren ersten Hafen am nächsten Tag sein: Mallorca.

Unsere Kabine

Wir haben ja noch gar nicht über unsere Kabine gesprochen! Für diese kurze Reise haben wir uns aus Kostengründen für eine Innenkabine im VARIO-Tarif entschieden. Unsere Kabine 12116 auf Deck 12, mittschiffs auf Backbordseite, war für zwei Personen absolut ausreichend. Die Lage hat uns richtig gut gefallen, denn wir hatten kurze Wege zu den wichtigsten Bereichen an Bord. Trotz der zentralen Position haben wir nachts übrigens gar nichts gehört – ein großer Pluspunkt, den wir bei Innenkabinen immer wieder schätzen.

Mallorca

Unser Tag auf Mallorca startete mit einem ausgiebigen Frühstück im Außenbereich des Yachtclubs. Für uns ist das einer der schönsten Plätze auf der AIDAcosma – besonders morgens bei gutem Wetter. Frische Brötchen, Kaffee in der Sonne und der Blick aufs Hafenbecken von Palma – der perfekte Start in den Tag.

Eigentlich hatten wir für Mallorca nichts Konkretes geplant. Allerdings war Bianca noch nie am Ballermann – und das mussten wir natürlich nachholen. Der Weg dorthin ist erstaunlich unkompliziert, denn die öffentlichen Busse fahren direkt vom Hafen Richtung Stadtzentrum.

Vom Schiff zum Ballermann – so kommt ihr hin

Die nächstgelegene Bushaltestelle erreicht ihr nach etwa 15 Minuten Fußweg vom Hafenausgang. Von dort aus geht es so weiter:

  1. Buslinie 1 ab

    Haltestelle Port de Palma (gegenüber der Portopí – Estació Marítima)

    oder Museu Sant Carles – Dique del Oeste.

    Diese Linie bringt euch ins Stadtzentrum.

  2. Aussteigen an der Haltestelle

    Àrea d’intercanvi Alemanya – Comte de Sallent.

  3. Dort umsteigen in die Buslinie 25, die euch direkt zum Ballermann bringt.

    Eine passende Haltestelle ist die Haltestelle 448 (Carrer Llaüt) – direkt beim Bierkönig.

Für die gesamte Strecke solltet ihr etwa 50 Minuten pro Richtung einplanen. Wichtig: Bargeld mitnehmen, da die Bezahlung beim Fahrer meist nur bar möglich ist.

Megapark um 11 Uhr vormittags

Am Ballermann angekommen, ging es für uns direkt zum Megapark. Wir waren gespannt, wie viel dort um 11:00 Uhr morgens schon los ist. Die Antwort: genug. Der Laden war komplett voll, die Stimmung war ausgelassen und wir wurden definitiv nicht enttäuscht.


Nach unserem kleinen Abstecher ging es mit dem Bus weiter nach Palma. Dort schlenderten wir durch die Gassen, machten Fotos, sahen uns die beeindruckende Kathedrale an und ließen einfach die Atmosphäre auf uns wirken. Palma hat wirklich viele schöne Ecken und wirkt gerade außerhalb der Hauptzeiten sehr entspannt. Und natürlich durfte auch ein Eis nicht fehlen – wir machten Halt bei der Rivareno Gelateria, die wir euch absolut empfehlen können.

Zurück auf dem Schiff ging es für uns zum Abendessen ins French Kiss – ein Restaurant, das wir bereits von unserer Norwegen-Reise sehr lieben gelernt haben. Als um 22:00 Uhr die Leinen losgingen, beobachteten wir das Auslaufen aus Palma vom Beach Club aus – mit einem tollen Blick auf die wunderschön beleuchtete Kathedrale.

Zum Abschluss des Tages gab es im Beach Club übrigens noch eine kleine Malle-Party, die perfekt zu unserem Tagesprogramm passte.

Seetag

Einen Seetag hatten wir auf unserer Reise – und genau diesen wollten wir voll auskosten. Unser Plan: Ein entspannter Tag auf dem Pooldeck. Wir kamen nach dem Frühstück relativ spät oben an und waren ehrlich gesagt überrascht, dass wir tatsächlich noch zwei Liegen ergattern konnten – und das sogar direkt am Skywalk.

Während ich es mir gemütlich machte, war Bianca deutlich aktiver unterwegs. Zunächst nahm sie auf dem Sportdeck an der Fit4Drums-Session teil und ging anschließend zum Casting von The Voice of the Ocean.

Nach diesem sportlichen und musikalischen Vormittag stand für uns noch ein kulinarisches Highlight auf dem Programm: das Time Machine Restaurant. Wir waren wirklich begeistert. Die Show, das Ambiente und die ganze Inszenierung sind außergewöhnlich – und dazu kommt ein sehr gutes Menü. Die Getränke sind inklusive und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt absolut. Mehr wollen wir an dieser Stelle gar nicht verraten, denn das Time Machine lebt davon, sich überraschen zu lassen.

Cagliari

Unser Tag in Cagliari stand ganz unter dem Motto: einfach treiben lassen. Die Stadt lässt sich wirklich problemlos zu Fuß erkunden. Vom Hafen aus seid ihr in wenigen Minuten mitten im Geschehen.

Cagliari ist die Hauptstadt Sardiniens und beeindruckt durch eine spannende Mischung aus antiker Geschichte, mediterraner Lebensart und schönen Ausblicken auf das Tyrrhenische Meer. Besonders die historische Altstadt Castello, die auf einem Hügel thront, ist ein Highlight. Enge Gassen, alte Stadtmauern und die Kathedrale Santa Maria verleihen diesem Viertel einen ganz eigenen Charme.

Auch das römische Amphitheater aus dem 2. Jahrhundert nach Christus ist eines der bedeutendsten antiken Bauwerke der Stadt und definitiv einen Abstecher wert. Wer es lieber grün mag, wird im Parco di Monte Urpinu glücklich – einem der schönsten Stadtparks Italiens mit Aussichtspunkten, Pinienhainen und schattigen Spazierwegen. Und wer Meer sehen möchte, sollte wissen: Der acht Kilometer lange Stadtstrand Poetto gehört zu den längsten Stränden Italiens.

Wir selbst sind einfach durch die Gassen geschlendert und haben uns von den wunderschönen Gebäuden, den kleinen Plätzen und der entspannten Atmosphäre verzaubern lassen. Bei dem Traumwetter durfte ein kühles Getränk in einer kleinen Bar natürlich auch nicht fehlen.

Zurück an Bord haben wir das Auslaufen wie so oft von der Lanai Bar aus verfolgt – mit bestem Blick und schönstem Licht. Gegessen haben wir an diesem Abend im Beach House. Das Ambiente ist gemütlich, das Essen sehr gut und es gibt eine kleine, aber feine Salatbar, die den Besuch abrundet.

Civitavecchia / Rom

Tag 4 – 13.05.2025

Liegezeit: 08:00–20:00 Uhr

Für unseren Tag in Rom haben wir uns für einen organisierten Transfer von Civitavecchia nach Rom entschieden. Der Anbieter bietet optional auch einen offenen Hop-on-Hop-off-Bus an.

Kostenpunkt:

– Transfer: 30 € pro Person

– Mit Hop-on-Hop-off-Bus: 56 € pro Person

(Link: https://www.viator.com/de-DE/tours/Rome/Rome-Hop-On-Hop-Off-by-Bus-from-Civitavecchia/)

Die Fahrt nach Rom war unkompliziert, und währenddessen lernten wir einen sehr sympathischen Guide kennen, der uns mehr oder weniger eine kleine private Tour zusammengestellt hat. Er markierte uns die wichtigsten Punkte auf unserer Karte, gab Tipps zu den Laufwegen und empfahl eine sinnvolle Reihenfolge.

In Rom angekommen, stiegen wir zunächst in den Hop-on-Hop-off-Bus und fuhren zur Spanischen Treppe – unserem Startpunkt für den Tag. Von dort aus erkundeten wir alles zu Fuß. Und was sollen wir sagen: Rom ist einfach Wahnsinn. Jede Ecke wirkt wie ein lebendiges Geschichtsbuch.

Unsere Route durch Rom

Spanische Treppe (Scalinata di Trinità dei Monti)

Eines der berühmtesten Treppenbauwerke der Welt mit 135 Stufen. Sie verbindet die Piazza di Spagna mit der Kirche Trinità dei Monti und ist ein beliebter Treffpunkt für Touristen und Einheimische.

Von hier liefen wir weiter zur:

Piazza del Popolo

Ein imposanter Platz am nördlichen Stadteingang Roms, geprägt von zwei nahezu identischen Kirchen, dem ägyptischen Obelisken Flaminio und einem herrlichen Blick in die weitläufigen Einkaufsstraßen.

Weiter ging es zum:

Trevi-Brunnen (Fontana di Trevi)

Der wohl berühmteste Brunnen der Welt. 26 Meter hoch, 50 Meter breit und ein Meisterwerk des Barock. Tradition besagt: Wirft man eine Münze über die linke Schulter hinein, kehrt man nach Rom zurück.

Von dort liefen wir weiter zum nächsten großen Monument:

Vittoriano (Altare della Patria)

Ein riesiges, schneeweißes Nationaldenkmal aus Marmor, erbaut zu Ehren von Viktor Emanuel II., dem ersten König des vereinten Italiens. Von hier hat man außerdem einen tollen Blick über die Stadt.

Nur wenige Gehminuten weiter wartete ein weiteres Highlight:

Forum Romanum

Das politische, religiöse und wirtschaftliche Zentrum des antiken Roms – ein riesiges Areal aus Tempeln, Säulen und Ruinen. Perfekt, um die Dimensionen des antiken Reiches zu spüren.

Gleich daneben befindet sich das Wahrzeichen Roms schlechthin:

Kolosseum (Colosseo)

Das größte je gebaute Amphitheater der Welt und UNESCO-Weltkulturerbe. Hier fanden einst Gladiatorenkämpfe und Großveranstaltungen statt – Platz für rund 50.000 Zuschauer.

Kurz bevor wir dort ankamen, erwischte uns leider ein kräftiger Regenschauer. Komplett nass, aber gut gelaunt, kämpften wir uns weiter durch.

Direkt neben dem Kolosseum:

Konstantinsbogen (Arco di Costantino)

Der größte Triumphbogen Roms, erbaut zu Ehren des Sieges Kaiser Konstantins über Maxentius im Jahr 312 n. Chr. Besonders eindrucksvoll wegen seiner Reliefs und Verzierungen.

Unser Treffpunkt:

Circus Maximus

Eine antike Wagenrennbahn, die Platz für bis zu 150.000 Zuschauer bot. Heute eine weitläufige Grünfläche – aber mit einem beeindruckenden historischen Hintergrund.

Natürlich durfte auch in Rom ein echtes italienisches Eis nicht fehlen – ein perfekter Abschluss für unseren Sightseeing-Tag.

Die Rückfahrt zum Hafen dauerte aufgrund von Stau etwas länger, aber wir hatten genügend Puffer und kamen rechtzeitig zurück an Bord. Rom hat uns mit seiner Größe, Geschichte und Atmosphäre absolut beeindruckt. Die wenigen Stunden waren viel zu kurz, aber genau dafür sind Kreuzfahrten da: Orte zu entdecken, an die man definitiv zurückkehren möchte. Und Rom steht bei uns jetzt ganz weit oben auf dieser Liste.

Ajaccio (Korsika)

Tag 5 – 14.05.2025

Liegezeit: 09:30–17:00 Uhr

In Ajaccio waren wir wieder komplett auf eigene Faust unterwegs. Der Hafen liegt direkt am Zentrum, sodass man innerhalb weniger Minuten mitten in der Stadt steht. Perfekt, um entspannt los zu schlendern und die Umgebung zu entdecken.

Direkt am Hafenausgang wird eine kleine Bimmelbahn-Tour angeboten. Für 6 € pro Person bekommt man eine gemütliche Rundfahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt – ideal, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

Place d’Austerlitz

Ein geschichtsträchtiger Platz, auf dem eine große Statue von Napoleon Bonaparte thront. Der Platz erinnert an Napoleons militärische Erfolge und ist ein bedeutender Ort für die korsische Identität.

Geburtshaus von Napoleon Bonaparte (Maison Bonaparte)

In der Rue Saint-Charles liegt das Elternhaus von Napoleon, heute ein Nationalmuseum. Es zeigt Originaleinrichtungsstücke, Dokumente und persönliche Gegenstände der Familie Bonaparte. Für Geschichtsinteressierte ein spannender Ort – und ein Stück französischer Weltgeschichte mitten in Ajaccio.

Uns persönlich haben – wie so oft – die kleinen Gassen und alten Gebäude am meisten beeindruckt. Ajaccio hat eine entspannte, mediterrane Atmosphäre und lädt dazu ein, einfach durch die Straßen zu schlendern, kleine Shops zu entdecken oder in einer Bar etwas zu trinken.

Ein echtes Highlight ist der Strand an der Citadelle d’Ajaccio. Der feine Sand, das glasklare Wasser und der Blick auf die Zitadelle machen diesen Spot zu einer kleinen Oase direkt in Stadtnähe. Ideal für eine kurze Pause oder um einfach die Füße ins Wasser zu halten.

Wenn ihr die Promenade noch ein Stück weiter entlanggeht, erreicht ihr auch ruhigere Abschnitte, an denen man einfach die Seele baumeln lassen kann.

Marseille

Liegezeit: 08:00 – 17:00 Uhr

Marseille war unser letzter Hafen auf der 7-tägigen Reise mit AIDAcosma – und ganz ehrlich: Unsere Erwartungen an die Stadt waren anfangs eher gering. Geplant hatten wir eigentlich nichts Konkretes, außer ein bisschen durch die Altstadt zu schlendern und den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Doch wie so oft auf Reisen kam alles etwas anders – und am Ende waren wir überrascht, wie viel Marseille tatsächlich zu bieten hat.

Shuttle Chaos am Morgen

Vom Hafen in die Stadt gelangt man nicht zu Fuß, denn der Industriehafen ist riesig und für Fußgänger gesperrt. Es gibt einen kostenlosen allgemeinen Shuttlebus, den wir ursprünglich nutzen wollten. Allerdings war die Schlange dort so lang, dass wir vermutlich über eine Stunde hätten warten müssen. Da uns die Zeit im Hafen ohnehin begrenzt war, entschieden wir uns spontan für den AIDA Shuttle. Dieser kostet 17 € pro Person und fährt im Pendelverkehr direkt in die Innenstadt. Für zwei Personen ist das noch in Ordnung – ab drei Personen lohnt sich aber definitiv ein Taxi, sofern man eins bekommt.

Ausgesetzt wurden wir direkt an der Cathédrale de la Major, einer der größten und eindrucksvollsten Kathedralen Frankreichs. Der neobyzantinische Bau aus dem 19. Jahrhundert ist schon von außen imposant: helle und dunkle Steinlagen, riesige Kuppeln und ein bombastischer Eingang. Von hier aus starteten wir unseren etwa 12 km langen Rundgang durch Marseille.

Unser Spaziergang durch Marseille (ca. 12 km)

1. Le Panier

Gleich hinter der Kathedrale beginnt Le Panier, das älteste Stadtviertel Marseilles. Hier wirkt die Stadt gleich ganz anders: kleine verwinkelte Gassen, bunte Häuserfassaden und überall Streetart. Kleine Boutiquen und Cafés laden zum Verweilen ein. Wer Marseille abseits der Touristenströme erleben möchte, sollte hier definitiv ein paar Minuten extra einplanen.

2. Cours Julien

Weiter ging es in Richtung Cours Julien, einem der kreativsten Spots der Stadt. Der Weg dorthin ist etwas länger und führt teilweise bergauf, aber es lohnt sich. Der Platz gilt als Zentrum der Streetart-Szene Marseilles. Hier findet ihr wirklich alles: farbenfrohe Murals, kleine Bars, Second-Hand-Läden und ein junges, alternatives Flair.

3. Notre-Dame de la Garde

Von Cours Julien aus führte unser Weg weiter zur Notre-Dame de la Garde, dem Wahrzeichen Marseilles. Jetzt wird’s ernst: Der Anstieg ist nicht ohne – gerade bei Sonne und warmen Temperaturen. Aber oben angekommen wird alles belohnt. Die Basilika thront auf einem 162 Meter hohen Hügel und bietet eine beeindruckende 360° Aussicht über die gesamte Stadt, das Stadion, den Hafen und die vorgelagerten Inseln.

4. Alter Hafen – Vieux-Port de Marseille

Nach einem ausgiebigen Blick über die Stadt ging es bergab in Richtung Vieux-Port, dem alten Hafen. Hier spielt sich das Leben ab: Restaurants, Fischerboote, Straßenkünstler – und natürlich jede Menge Touristen. Dennoch hat der Hafen eine charmante Atmosphäre und eignet sich ideal für eine kurze Pause oder einen Drink. Wir haben den Moment genutzt, um einmal durchzuatmen, bevor es weiterging.

5. Fort Saint-Jean

Unser letzter Stopp war das Fort Saint-Jean, eine Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert, die den Eingang des Hafens bewacht. Wir haben nur das Fort selbst besucht, nicht das Museum, das über eine Brücke damit verbunden ist. Allein der Außenbereich und die Aussicht sind den Weg wert. Zwischen den alten Mauern zu stehen und auf den Hafen zu blicken, hat etwas Besonderes – hier spürt man die Geschichte der Stadt sehr deutlich.

Was wir nicht mehr geschafft haben:

Eigentlich stand noch der Palais Longchamp auf unserer Liste – ein monumentales Bauwerk mit Wasserbecken, riesigen Bögen und einer beeindruckenden Parkanlage. Leider war unsere Zeit dafür zu knapp. Wenn ihr einen längeren Tag in Marseille habt, können wir euch empfehlen, ihn fest einzuplanen.

Fazit zu Marseille

Marseille hat uns überrascht. Die Stadt ist vielfältig, stellt aber auch Ansprüche – lange Wege, viele Höhenmeter und ein Mix aus modern, historisch und alternativ. Gerade diese Mischung hat den Tag aber spannend gemacht. Unser Tipp: Bequemes Schuhwerk und genügend Wasser.

The Voice of the Ocean

Wie wir bereits am Anfang unserer Reise erwähnt hatten, hat Bianca es nach dem Casting tatsächlich in die große The Voice of the Ocean Show geschafft – und heute Abend war es soweit. Die Show fand wie immer am letzten Abend statt und war eines unserer absoluten Highlights an Bord.

Bianca belegte am Ende den 2. Platz. Die Stimmung im Theatrium war unglaublich, und das Publikum hat richtig mitgefiebert.

Nach der Show ging es direkt weiter zur Aftershow Party im Beach Club. Für die Finalisten gab es einen abgesperrten Bereich mit Freigetränken und vor allem der Möglichkeit, sich mit der AIDA Band „Supersonics“ und den anderen Talenten auszutauschen. Für uns beide – mit Musikerherz – war das etwas ganz Besonderes. Vor allem einmal zu hören, wie der Alltag als Musiker an Bord aussieht, war super spannend.

Was wir dabei besonders gemerkt haben: Auf der AIDAcosma ist es deutlich schwieriger, die gleichen Mitreisenden öfter zu treffen. Auf den kleineren Sphinx-Schiffen passiert das ständig, weil man sich viel häufiger über den Weg läuft. Auf der Cosma hingegen geht man in der Menschenmenge auch mal unter.

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